Warum erstelle ich den Angsthund Blog

In meinem ersten Blogartikel möchte ich mich vorstellen und dir mitteilen, warum ich gerade mit diesem Blog anfange.

Wie du vielleicht schon bemerkt hast, verwende ich das DU als Ansprache, da es persönlicher ist. Außerdem wird sich im Allgemeinen unter Hundebesitzern geduzt.

Mein Hauptanliegen besteht darin dir bei ähnlichen Problemen mit deinem lieben Vierbeiner Mut zu machen. In vielen kleinen Geschichten rund um meine Fellnase Emma möchte ich dir mitteilen wie ich es mit Geduld und Nachsicht geschafft habe, dass Emma heute ein lebhafter und deutlich selbstsicherer Hund ist. Freu dich auf eine wunderbare Zeit mit deinem Hund.

Vor mehr als drei Jahren habe ich mich entschieden mir einen Hund anzuschaffen. Ich wollte schon lange wieder einen Hund haben, da ich mit Schäferhunden groß geworden bin. Meine Brüder hatten immer Hunde zu denen ich regelmäßigen Kontakt hatte. Bei mir war das aus beruflichen Gründen viele Jahre leider nicht möglich.

Lange habe ich überlegt, soll es ein Rassehund oder ein Mischling, ein Hund aus dem Tierheim oder Tierschutz werden. Ich habe mich für einen Mischling über ein Tierheim entschieden.

Fellnase Emma

Emma mit 12 Wochen

Nach langem Suchen habe ich meine Emma gefunden und zu mir geholt, ohne die detaillierte Vorgeschichte ihrer Mutter zu kennen. Emma war zu diesem Zeitpunkt gerade mal 8 Wochen alt. Leider musste ich schon nach wenigen Tagen feststellen, dass Emma ein Angsthund ist, ohne dass ich zu diesem Zeitpunkt genau wusste was eigentlich ein Angsthund ist und keinen blassen Schimmer hatte was auf mich zukommen sollte. Obwohl Emma der achte Hund in unserer Familie war, kannte ich so ein Verhalten nicht.

Emma hatte vor fast allem Angst, außer vor Menschen.

Vor lauter Stress konnte sie nicht fressen und hat sogar versucht ihren rechten Vorderlauf anzunagen. Ich fühlte mich total hilflos und war völlig überfordert! Bereits nach 10 Tagen habe ich mir in einem örtlichen Hundeverein Unterstützung geholt. Dort habe ich sehr gute erste Ratschläge bekommen, die ich zum Teil noch heute anwende. Wie zum Beispiel den Handtarget.

Mein oberstes Ziel ist es bis heute, Emma zu helfen ein glücklicher Hund zu werden, der sich in seinem und meinem Leben zurecht findet.

In diesem Blog möchte ich dir gerne meine Erfahrungen und Ergebnisse im Umgang mit Emma mitteilen.

Nach und nach werde ich dir berichten wie wir viele Unsicherheiten in den Griff bekommen haben. Zum Beispiel:

• Wie Emma den Umgang mit anderen Hunden gelernt hat
• Wie Emma Ihre Angst vor dem Laubsauger und Rasenmäher verloren hat
• Wie Emma, trotz ausgeprägtem Fluchtinstinkt, gelernt hat „bei mir“ zu gehen
• Wie Emma heute mit Gewitter und Knallgeräuschen klar kommt

Sei gespannt auf viele Tipps, Geschichten und Erlebnisse rund um meine Fellnase Emma.

Deine Sabine